Das Medium.
3D-Leuchtbilder sind kein Geheimnis. Wir teilen wie sie entstehen — Technik, Material, Software. Wer selbst bauen will, kann das. Wer sich lieber eins fertigen lässt, ist bei uns genau richtig.
Warum wir das offenlegen
Lichtversum verkauft Handwerk, Zeit und Präzision — nicht ein Geheimrezept. Ein 3D-Leuchtbild selbst zu bauen kostet Werkzeug, Geduld und ein paar Fehlversuche. Ein Leuchtbild bei uns zu bestellen kostet keine davon. Beides hat seinen Platz. Wir glauben, dass ein neues Lichtmedium schneller wächst, wenn mehr Leute daran bauen — nicht weniger.
Wie das Prinzip funktioniert
Lichtkanäle statt Hintergrundbeleuchtung
Jede Fläche des Motivs bekommt einen eigenen, physisch abgetrennten Kanal. Licht kann nicht in die Nachbarfläche streuen — jede Fläche leuchtet für sich, in ihrer eigenen Helligkeit und Farbe.
CNC-Fräsung der Trägerplatte
Die Kanalstruktur wird aus einer Vektordatei berechnet und in MDF gefräst. Die Frästiefe bestimmt wie viel Licht durchscheint — feine Steuerung über reine Geometrie, ganz ohne Software-Dimmer.
3D-gedruckte Diffusion
Vor jedem Lichtkanal sitzt ein 3D-gedrucktes Diffusor-Element. Es bricht das punktuelle LED-Licht zu einer gleichmäßigen Fläche — das ist der Unterschied zwischen einem LED-Punkt und einem leuchtenden Motiv.
Adressierbare LED-Streifen
Jeder Kanal wird einzeln mit LED-Streifen bestückt und verkabelt. Bei mehrfarbigen Motiven steuert eine kleine Software, welcher Kanal wann welche Farbe bekommt.
Der grobe Bauablauf
Kein Copy-Paste-Tutorial — eher der Rahmen, an dem wir uns selbst orientieren. Genug um zu verstehen was nötig ist, bevor du anfängst.
Motiv vektorisieren
Dein Motiv als sauberes Vektorfile (SVG/DXF) mit klar getrennten Flächen — jede Fläche wird später ein eigener Lichtkanal.
Kanalstruktur planen
Aus dem Vektorfile wird eine Fräsdatei — Stegbreiten zwischen den Flächen müssen breit genug sein, damit kein Licht überspringt.
Trägerplatte fräsen
MDF oder vergleichbares Material, mit einer CNC-Fräse. Tiefe und Kanalbreite hängen vom Motiv und der gewünschten Lichtwirkung ab.
Diffusoren drucken
Passgenaue 3D-Drucke pro Kanal, meist aus recyceltem PLA. Wandstärke und Infill bestimmen wie stark das Licht gestreut wird.
LEDs verkabeln
Adressierbare LED-Streifen pro Kanal, an einen Controller angeschlossen. Bei Einfarb-Motiven reicht ein simpler Trafo.
Montage & Testlauf
Diffusoren einsetzen, Rückwand schließen, Licht an. Erst hier sieht man ob die Kanalbreiten stimmen — Nachjustieren ist normal.