Offenes Wissen

Das Medium.

3D-Leuchtbilder sind kein Geheimnis. Wir teilen wie sie entstehen — Technik, Material, Software. Wer selbst bauen will, kann das. Wer sich lieber eins fertigen lässt, ist bei uns genau richtig.

Warum wir das offenlegen

Lichtversum verkauft Handwerk, Zeit und Präzision — nicht ein Geheimrezept. Ein 3D-Leuchtbild selbst zu bauen kostet Werkzeug, Geduld und ein paar Fehlversuche. Ein Leuchtbild bei uns zu bestellen kostet keine davon. Beides hat seinen Platz. Wir glauben, dass ein neues Lichtmedium schneller wächst, wenn mehr Leute daran bauen — nicht weniger.

Wie das Prinzip funktioniert

01

Lichtkanäle statt Hintergrundbeleuchtung

Jede Fläche des Motivs bekommt einen eigenen, physisch abgetrennten Kanal. Licht kann nicht in die Nachbarfläche streuen — jede Fläche leuchtet für sich, in ihrer eigenen Helligkeit und Farbe.

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CNC-Fräsung der Trägerplatte

Die Kanalstruktur wird aus einer Vektordatei berechnet und in MDF gefräst. Die Frästiefe bestimmt wie viel Licht durchscheint — feine Steuerung über reine Geometrie, ganz ohne Software-Dimmer.

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3D-gedruckte Diffusion

Vor jedem Lichtkanal sitzt ein 3D-gedrucktes Diffusor-Element. Es bricht das punktuelle LED-Licht zu einer gleichmäßigen Fläche — das ist der Unterschied zwischen einem LED-Punkt und einem leuchtenden Motiv.

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Adressierbare LED-Streifen

Jeder Kanal wird einzeln mit LED-Streifen bestückt und verkabelt. Bei mehrfarbigen Motiven steuert eine kleine Software, welcher Kanal wann welche Farbe bekommt.

Der grobe Bauablauf

Kein Copy-Paste-Tutorial — eher der Rahmen, an dem wir uns selbst orientieren. Genug um zu verstehen was nötig ist, bevor du anfängst.

01

Motiv vektorisieren

Dein Motiv als sauberes Vektorfile (SVG/DXF) mit klar getrennten Flächen — jede Fläche wird später ein eigener Lichtkanal.

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Kanalstruktur planen

Aus dem Vektorfile wird eine Fräsdatei — Stegbreiten zwischen den Flächen müssen breit genug sein, damit kein Licht überspringt.

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Trägerplatte fräsen

MDF oder vergleichbares Material, mit einer CNC-Fräse. Tiefe und Kanalbreite hängen vom Motiv und der gewünschten Lichtwirkung ab.

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Diffusoren drucken

Passgenaue 3D-Drucke pro Kanal, meist aus recyceltem PLA. Wandstärke und Infill bestimmen wie stark das Licht gestreut wird.

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LEDs verkabeln

Adressierbare LED-Streifen pro Kanal, an einen Controller angeschlossen. Bei Einfarb-Motiven reicht ein simpler Trafo.

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Montage & Testlauf

Diffusoren einsetzen, Rückwand schließen, Licht an. Erst hier sieht man ob die Kanalbreiten stimmen — Nachjustieren ist normal.

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